Pressespiegel Ausstellungen

„Dresdner Zeitung“, 1944, zur Ausstellung im Sächsischen Kunstverein in Dresden

Mit einer größeren Sammlung im Kuppelsaal lenkt Alfred Hesse ein besonderes Interesse auf sich. Er zeigt Aquarelle aus Holland. (....) In zarten silbergrauen Stimmungen, in modulationsreich abgestimmten Klängen aus grünen Tönen zeigt er die unaufdringlichen Schönheiten der holländischen Landschaft, versenkt er sich in liebevoller Anschauung in das Naturleben. In dem ewig sich wandelnden Himmel und dessen Spieglungen im Wasser ermißt er die grünen Weiten der Wiesen und erzählt von den rotleuchtenden Häusern, neben denen manchmal eine Windmühle weit ihre Arme spreizt. Man geht an diesen Blättern hin, wie man sich immer mehr vertieft in die Seiten eines fesselnden Buches, und der Name Alfred Hesse wird dem Betrachter nun ein fester Begriff geworden sein.

 

„Kieler Tageblatt“, 1945, zur Ausstellung im Kunstsalon Roos in Kiel

Mit der Klarheit seiner Technik erzielt Hesse besonders in der Komposition der Farben eine pastellartige, fast transparente Wirkung hauptsächlich in der Darstellung stimmungsbetonter Momente. Das Interesse der Öffentlichkeit an den Werken dieses jungen Meisters ist überaus groß.

 

„National-Zeitung“, 1950, zur Kunstausstellung DAS UFER in Berlin

… Aquarell „Herbst an der Elbe", das allein den Besuch dieser Ausstellung wert ist. Die vorwiegend weichen Töne gehen hier so musikalisch rein ineinander über, daß sie auch starke Kontraste harmonisch mit einbeziehen.

 

„SächsischesTageblatt“, 1965, zur Ausstellung im Pergamonmuseum Berlin

Ruhig, sicher und kräftig ist auch der Bleistiftstrich der ausliegenden Skizzen, die er selbst als „Notizen“ bezeichnet: Arbeitsthemen, Kinderdarstellungen und Skizzen von einem Pariser Aufenthalt. Mit dieser Hesse-Ausstellung ist eine würdige Einweihung des neuen Ausstellungsraumes gelungen.

 

„Union“, 1965, zur Ausstellung im Pergamonmuseum Berlin

Lebendiges Bild der Mongolei. Zum Eindruckvollsten der Ausstellung […] zählen die zahlreichen Porträtstudien, die auf Streifzügen durch das alte und das neue Ulan-Bator und bei den Besuchen in den Dörfern der näheren und weiteren Umgebung, in den Jurten der Bauern und Viehzüchter, entstanden.

 

„Sächsische Zeitung“, 1965, zur Ausstellung im Dresdner Zwinger

Die fast klassische Ruhe, die von solch einem schönen Aquarell, wie dem „Weinberghaus“ oder dem „Morgen im EIbtal“, ausgeht und die den Betrachter immer wieder so angenehm berührt …

 

„Dresdner Neueste Nachrichten“, 1974, zur Hesse und Lohmar Ausstellung bei "Kunst der Zeit"

Er trägt diesem Anlaß Rechnung, indem er eine Fülle neu entstandener Landschaftaquarelle ausstellt, in denen kraftvolle Naturschilderungen und Frische keinen Gedanken an das Alter aufkommen lassen. Alfred Hesse faßt in diesen Arbeiten zusammen, was der bloße Augenschein, etwa der Pfaffensteine, bietet mit allem, was die Vorstellung von Bergwelt, Naturerlebnis und Kunstwollen geprägt hat.

 

„Sächsische Neueste Nachrichten“, 1976

… (Hesse) gestaltet mit realistischer Großzügigkeit Einblicke in das Landschaftsinnere. Die Sturzneigung eines Felsenkomplexes, das natürliche Hingeworfensein bemooster Felsblöcke, der grellgelbe Wandabbruch im Felsenwinkel scheinen uns Inbegriff der Landschaft des Elbsandsteingebirges zu sein.

 

Sächsische Zeitung“, 1978, zur Hesse-Ausstellung bei „Kunst der Zeit“

Erstaunliches Alterswerk. Besonders das Elbsandsteingebirge offenbart sich ihm in völlig neuer Sicht - mag es sich dabei um größere Landschaftskomplexe oder um relativ kleine und kleinste Ausschnitte handeln. Das "Große", das auch im "Kleinen" existiert, wird ihm zum Erlebnis.

 

Sächsische Zeitung“, 1984, zur Hesse und Hamisch Ausstellung bei „Kunst der Zeit“

Alfred Hesse - 1965 zum Professor für Wandmalerei an der Hochschule für Bildende Künste Dresden ernannt – ist nicht nur ein Meister der großen Fläche, sondern vermag auch im Tafelbild Wichtiges mitzuteilen. Seinen eigenen Worten zufolge, wolle er Werke schaffen, die lesbar, erfaßbar und erlebbar sind. Die in der Exposition gezeigten Aquarelle, Zeichnungen und Gemälde – in der Mehrzahl in den letzten Jahren entstanden - belegen die Ernsthaftigkeit dieses Bekenntnisses.

 

„Union“, 1989, zur Gedenkausstellung Sebnitz

Sie zeigt Aquarelle und Zeichnungen, die der Künstler in der Sächsischen Schweiz geschaffen hat, als er im bereits vorgeschrittenen Alter sich vom Reiz dieser Landschaft künstlerisch inspirieren ließ. Es entstanden zahlreiche Werke, die ihn, wie der ihm freundschaftlich verbundene Harald Schurz aus tiefgründiger Kenntnis seines Schaffens einmal feststellte, als einen „Meister des Fels-Porträts“ ausweisen.